Steelcase

Die Renaissance des Büros: Wie nutzerzentrierte Räume Talente binden und Teams gesünder machen

Warum Büros wieder wichtig sind – aber aus ganz neuen Gründen

Nach der Pandemie haben viele das Büro schon abgeschrieben. Homeoffice funktionierte technisch, Teams blieben arbeitsfähig – also wozu noch teure Flächen?

Spannend: Genau jetzt erleben wir in vielen Projekten eine Renaissance des Büros.
Nicht, weil Menschen „zurück ins Großraumbüro gezwungen“ werden. Sondern, weil gut gemachte Räume heute etwas bieten, was allein am Küchentisch fehlt:

  • echte Zusammenarbeit
  • spontaner Austausch
  • Gesundheit durch Bewegung und bessere Ergonomie
  • Identität & Kultur

Studien großer Workplace-Player wie Steelcase zeigen: Ein Großteil der Beschäftigten nutzt Büros wieder regelmäßig – wenn diese Räume ihre emotionalen, kognitiven und körperlichen Bedürfnisse ernst nehmen.

Gerade in Regionen wie Schleswig-Holstein, wo Mittelständler und Startups um Talente konkurrieren, wird das Büro zum Differenzierungsmerkmal:
Vom „Muss-Ort“ zum Ort der Wahl.

Von Einheitsbrei zu nutzerzentrierten Arbeitswelten

Früher: Reihenweise Schreibtische, alle gleich.
Heute: Arbeitswelten, die sich am Menschen und seinen Aufgaben orientieren – und Sitz-Marathons bewusst durchbrechen.

Typisch in unseren Projekten:

  • Fokus-Zonen (ca. 40 %)
    Ruhig, gut akustisch gedämpft, ergonomische Einzelplätze mit Sit-Stand-Optionen – ideal für konzentrierte Arbeit.
  • Kollaborationsbereiche (ca. 30 %)
    Offene, technisch gut ausgerüstete Räume mit großen Displays, Whiteboards und flexiblen Möbeln für Workshops und Projektarbeit.
  • Regenerations- & Social-Zonen (ca. 20 %)
    Lounge-Bereiche, Café-Feeling, Rückzugsinseln für Pausen – wichtig für Erholung, Kreativität und informellen Austausch.
  • Multifunktionsflächen (ca. 10 %)
    Räume, die sich schnell von Präsentation zu Projektfläche oder Townhall umbauen lassen.

Dazu kommen biophile Elemente (Pflanzen, natürliche Materialien, Tageslicht), die das Wohlbefinden messbar steigern und Stress reduzieren.

Ergonomie ist dabei kein „Extra“, sondern fest eingebaut:
Höhenverstellbare Tische, verstellbare Stühle, richtige Monitorhöhen und Raumkonzepte, die Bewegung fördern, statt alle den ganzen Tag am Platz festzunageln.

© Steelcase

Hybride Arbeit: Das Büro als „Hub für Menschen“

Remote Work bleibt – und das ist gut so.
Das Büro wird nicht mehr der Ort, an dem „Pflichtstunden abgesessen“ werden, sondern ein Hub für das, was digital schwerer geht:

  • Teambuilding und Kultur
  • komplexe Workshops
  • informeller Austausch
  • schnelle Lösungsfindung im direkten Gespräch

Dazu braucht es eine kluge Verbindung von Raum und Technik:
Video-Hubs, Meetingräume mit guter Akustik, Kameras und Displays, die Remote-Teilnehmende wirklich einbinden – und nicht nur als Mini-Kacheln am Rand.

 

Schritt-für-Schritt zur Büro-Renaissance – so gehen wir bei stücker vor

modernworkplace-stuecker-kiel

Wir erleben häufig: Das Problem ist nicht der Raum selbst, sondern die Art, wie er genutzt und möbliert wird. Deshalb arbeiten wir strukturiert:

  1. Bedarfsanalyse mit den Menschen, die später dort arbeiten
    Nicht „aus dem Bauch heraus“ planen, sondern gemeinsam hören:

    • Wie wird heute gearbeitet?
    • Wo tut es weh (Rücken, Fokus, Kommunikation)?
    • Was braucht das Team wirklich?

Gemeinsam mit unserem Partner Dicide haben wir dafür ein standardisiertes Vorgehen entwickelt, das die Perspektive der Nutzenden konsequent in den Mittelpunkt stellt.

2. Zonierung & Bewegungsflüsse planen
Welche Flächen gibt es? Wo sind typische Laufwege? Wo entstehen Sitz-Hotspots?
Aus den Anforderungen der Teams und den Gegebenheiten vor Ort entwickeln wir einen Zonierungsplan, der Fokus, Kollaboration, Erholung und Begegnung sinnvoll verteilt – und Bewegung im Alltag mitdenkt.

3. Modulare, ergonomische Einrichtung wählen
Flexible Trennwände, höhenverstellbare Tische (ca. 60–130 cm), modulare Möbel für Desk-Sharing oder Teamflächen:

    • reduziert Fläche
    • erhöht Nutzungsgrad
    • sorgt dafür, dass sich Räume schnell anpassen lassen, wenn sich euer Arbeiten verändert

4. Testen, feinjustieren, weiterentwickeln
Einrichten ist kein Einmal-Projekt.
Wir beobachten gemeinsam mit euch:

      • Was funktioniert?
      • Wo entstehen neue Engpässe?
      • Wo dürfen wir nachschärfen?

Für uns endet ein Auftrag nicht mit der Lieferung. Unser Anspruch sind wirklich zufriedene Teams, die den Raum gerne nutzen.

modern workplace factory Kiel

© modern workplace factory, Kiel

Unser Tipp: Klein starten, smart skalieren

Du musst nicht sofort das ganze Gebäude umbauen.
Starte z.B. mit einem Pilotbereich für ein Team:

  • eine neue Projektfläche
  • eine moderne Teamzone mit Fokus- und Kollab-Bereich
  • oder eine ergonomische „Healthy Work“-Zone mit Sit-Stand-Plätzen und Bewegungsanreizen

Wenn du erleben willst, wie so ein nutzerzentriertes, ergonomisches Büro in deinem Unternehmen aussehen könnte, sprich uns gerne an – wir schauen uns eure Situation an und geben eine ehrliche Einschätzung.

Mehr Infos zur Beratung findest du auf unserer Website:
https://www.stuecker-kiel.de/beratung

Mach aus deinem Büro einen Magneten – für Talente, Gesundheit und gute Zusammenarbeit.