Wenn die Hälfte des Teams remote ist, fühlt sich die andere Hälfte trotzdem allein.
Hybride Meetings gehören längst zum Alltag moderner Unternehmen. Doch seien wir ehrlich: Oft funktionieren sie nicht so, wie wir es uns wünschen. Jemand rückt seinen Stuhl zurück, weil er sonst die Kamera blockiert. Jemand anderes tippt etwas in seinen Laptop, weil er den Bildschirm von seinem Platz aus nicht richtig sehen kann. Und die Kollegin im Homeoffice? Die kämpft damit, überhaupt zu Wort zu kommen.
Das ist kein Einzelfall – das ist Alltag in deutschen Büros.

Das Problem sitzt tiefer als man denkt
Laut der State of Hybrid Work-Studie 2025 berichten 75% der Mitarbeitenden, dass hybride Meetings wegen technischer Schwierigkeiten verspätet beginnen. 74% klagen über Audioprobleme, und 69% vermissen nonverbale Signale wie Mimik und Körpersprache. Was oft als „Technikproblem“ abgetan wird, hat häufig eine viel banalere Ursache: Die vorhandene Ausstattung passt nicht zur Art, wie wir heute arbeiten.
Klassische Konferenztische wurden für eine Welt gebaut, in der alle im Raum sitzen. Die gerade Tischform, die rechteckige Anordnung – all das war nie für hybride Szenarien gedacht. Das Ergebnis: Teilnehmende rücken mit ihren Stühlen zurück, um anderen eine bessere Sicht zu ermöglichen – entfernen sich dabei aber gleichzeitig von ihren Geräten und können den Tisch am Ende selbst kaum noch nutzen.
Drei Sichtlinien, die alles verändern
Bei stücker beschäftigen wir uns intensiv damit, wie Raumgestaltung und Möbel auch die Qualität hybrider Zusammenarbeit beeinflussen. Dabei stoßen wir immer wieder auf dasselbe Prinzip: Für ein wirklich gelungenes hybrides Meeting braucht es drei funktionierende Sichtlinien:
- Mensch zu Mensch – alle Anwesenden sollten sich auf Augenhöhe sehen können
- Mensch zu Bildschirm – optimale Sicht unabhängig von Sitzposition und Blickwinkel
- Mensch zu Kamera – die Kamera erfasst alle Gesichter, ohne dass sich jemand verdeckt
Klingt logisch. Aber welcher Tisch in eurem Besprechungsraum erfüllt das heute schon?
Wenn Möbel die Antwort auf das Meetingproblem sind
Ocular Conference Table
Genau hier setzt die neue Ocular-Serie von Steelcase an – eine Tischkollektion, die konsequent für hybride Zusammenarbeit entwickelt wurde. Die charakteristischen Tischformen sind kein Designgag, sondern das Ergebnis gezielter Forschungsarbeit: Die geschwungenen Konturen ermöglichen es, dass sich alle Personen im Raum gleichzeitig im Blickfeld der Kamera befinden und niemand verdeckt wird.
Ocular wurde gemeinsam mit Microsoft für das Teams Front Row-Erlebnis entwickelt – ist aber mit jeder gängigen Videokonferenzplattform kompatibel. Remote-Teilnehmende werden dabei auf Augenhöhe mit den Personen im Raum dargestellt, was zu einer natürlicheren, menschlicheren Interaktion führt.
Was ihr in eurem Besprechungsraum tun könnt
Hybride Meetings lassen sich verbessern, auch ohne sofortige Neuausstattung.
Ein paar erste Schritte:
- Tischposition überprüfen: Steht der Tisch mit ausreichend Abstand zur Kamerawand? Schon etwas mehr Distanz verbessert das Sichtfeld für alle
- Kamera auf Augenhöhe: Eine zu hoch oder tief montierte Kamera macht natürliche Blickkontakte unmöglich
- Technik vor dem Meeting testen: Klingt trivial, spart aber im Schnitt über fünf Minuten Startverzögerung
- Moderationsregeln einführen: Klare Spielregeln für Wortmeldungen schützen Remote-Teilnehmende vor dem Unsichtbarwerden
Wer langfristig denkt, sollte den Besprechungsraum selbst neu bewerten. Nicht jeder Raum braucht sofort einen neuen Tisch, aber viele Unternehmen merken erst beim Ausprobieren, wie stark Möbelstücke das Meetingerlebnis doch prägen.
Ihr wollt wissen, ob euer Besprechungsraum für hybride Meetings geeignet ist?
Wir von stücker beraten euch gerne – vor Ort in Kiel oder auch remote.
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